Freitag, 29. August 2014

Black Dagger 11 - Blutlinien - J. R. Ward

Black Dagger 11 - Blutlinien
von J. R. Ward
369 Seiten

# von außen #

Ein blassroter Hintergrund und im unteren Drittel das übliche Schwarz, welches sich nach oben hin als wegfliegende Fledermäuse auflöst. Das „Markenzeichen“ der Black Dagger Romane ist also auch hier vorhanden. Zusätzlich ziert eine blonde Schönheit in einer seitlichen Aufnahme das Cover dieses Bandes.



# von innen #

# erster Satz #
Vor fünfundzwanzig Jahren, drei Monaten, vier Tagen, elf Stunden, acht Minuten und vierunddreißig Sekunden... In Wahrheit versickerte die Zeit nicht unwiederbringlich in der Unendlichkeit.

# Inhalt #

Es wird Zeit einen weiteren Bruder genau kennen zu lernen: Phury. Der ungewöhnlich schöne Bruder Z's hat sich freiwillig als Primal gemeldet. Was an sich ja kein Problem wäre, wenn Phury nicht einen Enthaltsamkeitsschwur geleistet hätte und nun als Jungfrau ins Heiligtum reisen soll, um rund 40 (mehr oder weniger) willige Auserwählte zu schwängern um die Riege der Krieger wieder zu füllen. Als er bei der Primalszeremonie auf die völlig verängstige Auserwählte Cormia trifft, flüchtet Phury zusammen mit ihr auf die andere Seite. Für die Auserwählte Cormina, die bislang nur das Leben im Heiligtum der Jungfrau der Schrift kannte, eine neue Welt.
Dieser Band hat jedoch auch viele Nebengeschichten: John, Lash, Mr. D....

# Zitat #
Doch anstatt in die Brusthöhle gestochen zu werden, spürte Mr. D, wie sein T-Shirt aus dem Hosenbund gezogen wurde. Sein Bauch leuchtete in der Nacht weiß auf. Entsetzt hob er den Blick. Dies hier war der Bruder, der gerne schlitzte, bevor er tötete. Was bedeutete, dass Mr. D nicht einfach nur auf die letzte reise geschickt wurde; die Sache würde langwierig und blutig vonstattengehen. Gut, der Kerl war immerhin nicht der Zerstörer, aber Mr. Ds Ritt zum Himmelstor würde dennoch holprig werden. Und Lesser mochten zwar tot sein, aber Schmerzen fühlten sie wie jeder andere auch.

# mein Eindruck #
Ein etwas schleppender Teil dieser hervorragenden Serie. Man hatte schnell das Gefühl, dass es bei Phury nicht viel zu erzählen gibt, daher beschäftigt sich der Band mit vielen weiteren Nebengeschichten, die auch im folgenden Roman weitergeführt werden. So erfährt man fast mehr von der Auserwählten Cormina als vom eigentlichen „Hauptdarsteller“ Phury. Ein zentraler Punkt ist die Drogensucht Phurys und seine Ängste als Primal nicht geeignet zu sein und Cormia zu verletzen. Doch auch das konnte mich nicht richtig fesseln, meine Hoffnung liegt eindeutig auf dem zweiten Teil...


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