Donnerstag, 8. Januar 2015

Das Küstengrab - Eric Berg


Das Küstengrab
von Eric Berg
416 Seiten

Broschiert: 14,99 €
E-Book: 11,99 €
(Stand: 08.01.2015)



# Der Autor #

Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen langgehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman. Das Nebelhaus begeisterte Leser wie Kritiker gleichermaßen und stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
(Quelle: amazon.de)

# von außen #

Es könnte Urlaubsfeeling aufkommen: ein Sandstrand, in der Ferne ein Leuchtturm...wenn, ja wenn da nicht der Titel „Küstengrab“ wäre ;) wunderschön gewähltes Cover und nicht zuletzt ist auch dieses Cover ein Grund für mich, in diesem Jahr die schöne Insel Poel einmal zu besuchen.


# von innen #

# erster Satz #
Voller Gedanken an die Zukunft machte sich der Achtzehnjährige an diesem Abend auf den Weg.

# Inhalt #
Alles beginnt vor 23 Jahren. Doch davon weiß Lea nichts mehr.
In einer Schweriner Klinik ist sie seit 4 Monaten auf der Suche nach ihrem Gedächtnis. Warum ist sie nach all den Jahren und ihrem neu aufgebauten Leben in Argentinien wieder auf der Ostseeinsel Poel gelandet? Und wie kam es zu dem Autounfall, der ihrer Schwester Sabrina das Leben und Lea sämtliche Erinnerungen an die letzten 4 Monate nahm, wo doch die Schwestern in den letzten Jahren kaum noch Kontakt zueinander hatten?
Entgegen des Rates ihrer Ärztin entscheidet sich Lea nach ihrer Therapie dafür auf Poel nach den verlorenen Erinnerungen zu suchen.
Hilfe erhofft sie sich durch ihre ehemaligen Freunde, ihre früheren engsten Vertrauten, die noch auf der Insel wohnen.

# Zitat #
Mehrere Menschen würden noch leben, wenn ich an jenem Septembertag vor vielen Jahren rechts abgebogen wäre.

# mein Eindruck #
Der Autor Eric Berg hat mich von Anfang an überzeugen können. Allein seine Beschreibung der Insel und der verschiedensten Schauplätze, ließ in mir schnell den Wunsch entstehen die Insel Poel in diesem Sommer selbst einmal zu besuchen.
Aber nun zum Krimi an sich: Das Grauen und die Spannung bauten sich langsam aber beständig auf. Zuletzt konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Besonders interessant sind die unterschiedlichen Zeiten in denen erzählt wird. So gibt es immer wieder Sprünge zwischen den Geschehnissen im Mai (vor dem Unfall) und dem Erlebten im September nachdem Lea erneut auf die Insel zurück gekehrt ist. Rückblenden in die Jugendzeit ergänzen das Bild und bringen dem gebannten Leser wichtige Hintergrundinformationen.
Ein Kriminalroman, den ich jedem Krimifan nur ans Herz legen kann. Er kommt ohne unnötige Brutalität aus und erzeugt auch durch das Thema Amnesie eine wunderbare Spannung.


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