Samstag, 24. Januar 2015

Die Finsteren - Bryan Smith

 


Die Finsteren
von Bryan Smith
384 Seiten

Paperback: 13,95 €
E-Book: 4,99 €
(Stand: 19.01.2015)





# Der Autor #

Bryan Smith lebt in Murfreesboro, Tennesee/USA. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.
(Quelle: http://www.festa-verlag.de/)


# von außen #

5 Schattengestalten stehen auf einem Hügel und scheinen auf den Betrachter herunter zu schauen. Es geht eine kaum greifbare Bedrohung, trotz der augenscheinlich entspannten Körperhaltung, von den Männern aus. Der Hintergrund ist kein einfacher Himmel oder ähnliches. Es sind mit Blut gefüllte Adern. Insgesamt: Dunkel, blutig, bedrohlich.


# von innen #

# erster Satz #
Ein Geruch, so widerwärtig, dass ihm Tränen in die Augen traten, durchdrang den Raum.

# Inhalt #
Ein Gruppe Jugendlicher, die sich, von der Gesellschaft unverstanden, zusammen gefunden haben. Sie lieben die Nacht, das Dunkle und nennen sich „Die Finsteren“. Gemeinsam durchstreifen sie die Kleinstadt Ransom bei Nacht und entdecken so ein altes, verlassenes Haus in einem kleinen Waldstück. Schwer verbarrikadiert und mit Pentagrammen beschmiert, zieht dieses Haus die Finsteren fast schon magisch an. Eines Nachts brechen sie endlich ins das Haus ein und dringen bis zum Keller vor. Was sie dort erwartet, hat niemand von ihnen erwarten können. Sie befreien unbemerkt einen alten Dämonen, der vor vielen Jahren von seinen alten Meistern in dieses Haus, diesen Keller verbannt wurde. Er bemächtigt sich des Geistes des schwächsten Mitglieds der Finsteren und bringt Chaos über das Städtchen Ransom.

# Zitat #
Das Wesen im Keller jubilierte.
Ja!
Kommt näher, Kinder. Nur noch ein Siegel ist übrig.
Kommt zu mir.
Kommt herunter.
Kommt herunter.
Kommt herunter...

# mein Eindruck #
Ich wage mich ja nun langsam an die Bücher des Festa Verlages heran und dieses Buch hat für mich „mehr“ geschrien!
Erstaunlich schnell war ich in der Geschichte, vielleicht auch weil ich in meiner Jugend wohl selbst eine der „Finsteren“ geworden wäre? ;) Aber zurück zum Buch: Die Beschreibung „Thriller“ sollte hier dringend mit „Horror“ ergänzt werden. Gnadenlos detailliert, erschreckend und unfassbar spannend. Doch geht es nicht nur um die pure Grausamkeit. Die Geschichte wird immer wieder eingeflochten und tritt nie in den Hintergrund. Durch Rückblenden werden auch die Beziehungen der Bewohner der Kleinstadt genauer beleuchtet und man erhält wichtige Hintergrundinformationen über die Protagonisten.
Das Buch hat mich positiv überrascht und Bryan Smith hat eine neue Leserin überzeugen können (den nächsten Roman hab ich mir schon direkt ausgesucht ^^). Eine Ü18-Leseempfehlung für alle Fans von Horrorromanen, die einen gesunden Magen und keine Probleme mit übermäßiger Gewaltdarstellung haben.


Kommentare:

  1. Ohhhjaaa du wärst ganz klar einer der Finsteren gewesen :p

    Schöne Rezi Evil. Der nächste Horror is dann wohl ... ??? Wie heißt er nochmal ^^

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  2. Unser nächster wird "Schänderblut" sein ^^ wobei ich schon überlege ob ich heimlich reinlesen soll, damit ich dich vorwarnen kann ^^

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