Sonntag, 13. September 2015

[Rezension] Tod im Netz - Andreas Adlon

http://www.amazon.de/Tod-im-Netz-Nordsee-Krimi-1-ebook/dp/B00F1YC1P2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1442169088&sr=8-1&keywords=tod+im+netz


# Der Autor #
Andreas Adlon wurde 1971 geboren und lebt in Köln. Als Aktienhändler und Produktmanager arbeitete er bei verschiedenen Banken und IT-Unternehmen. Durch diesen beruflichen Hintergrund reifte der Gedanke, einen Wall Street Thriller zu schreiben. "Ausgehandelt" ist sein Debütroman.
Sein zweiter Thriller "Ausradiert - Nicht ohne meine Tochter" erschien im November 2012 und stürmte innerhalb der ersten Wochen in die Top10 der Amazon BESTSELLER Liste.
(Quelle: amazon.de)


# von außen #

# Cover #
Einfach gehalten und es verrät wirklich nichts über das Buch ^^ Ich habe ganz andere Erwartungen gehabt, wurde aber nicht enttäuscht :)

# Klappentext #

Du hast 378 Facebook-Freunde. Einer davon ist dein Feind!

Der erfolgreiche Ermittler Paul Schweigert lässt sich ins beschauliche Oldenburg versetzen; doch als im Wald eine Studentin erdrosselt aufgefunden wird, hat die Beschaulichkeit ein Ende. Während der Ermittlungen stößt er gemeinsam mit seiner charmanten und smarten Kollegin Lisbeth Eicken auf einen geheimen Club und gut situierte Geschäftsleute, die es auf junge blonde Studentinnen bei Facebook abgesehen haben …
„Tod im Netz“ ist der Auftakt einer Krimiserie in Oldenburg mit dem Ermittlerduo Paul Schweigert und Lisbeth Eicken.


# von innen #

# erster Satz #
Der Körper fühlte sich schwer an, schwerer als gedacht.

# Inhalt #
Wie Müll wurde die Leiche der jungen Studentin im Wald entsorgt. Verpackt in einem großen Müllsack findet ein Passant die Überreste von Elena Wagner. Doch so achtlos wie zunächst erwartet, wurde die Leiche nicht abgelegt. Es gibt keine Zeugen, keine Hinweise, nur wenige Spuren. Sämtliche Verdächtige werden nach und nach ausgeschlossen. Schon nach kurzer Zeit kommen die Ermittler Paul Schweigert und Lisbeth Eicken in ihrem Fall nicht weiter. Als dann noch eine weitere junge Studentin tot aufgefunden wird, wirft es nur noch mehr Fragen auf. Die einzige Verbindung scheinen die ausschweifende Nutzung von Chats zu sein. Als Lockvogel soll sich Lisbeth Eicken in den Chats bewegen und gerät dadurch ins Visier des Täters....

# Zitat #
Und im beschaulichen Rastede, einem Vorort von Oldenburg, hätte man sicherlich zuerst an illegale Müllentsorgung, aber nicht an Mord gedacht.

# mein Eindruck #
Viel zu lange schon habe ich dieses Buch auf meinem E-Reader und habe immer wieder daran vorbei gescrollt. Und leider musste ich einsehen: das war ein Fehler! Ich hätte „Tod im Netz“ wesentlich früher lesen sollen, denn es konnte mich packen und fesseln! Eigentlich sind mir Krimis häufig ein wenig zu „harmlos“, doch hier war die Spannung gut gesetzt, die Ermittler waren sympathisch, nicht völlig kaputt (was ja doch oft genug in Büchern vorkommt...) und trotz der wenigen Seiten (bei unter 300 Seiten bin ich oftmals skeptisch) bekam man ein gutes Gefühl für sie.
Das Ende hätte für meinen Geschmack dann gern noch ein wenig ausführlicher sein können (das waren dann die fehlenden 30 Seiten ^^), aber alles in allem war ich von Tod im Netz sehr angetan und werde sicherlich bald nochmal bei den E-Books von Andreas Adlon stöbern.


Kommentare:

  1. Hey Evil ;)

    Ja das kenn ich mit dem verschieben von Büchern und dann festzustellen, dass es dieses Buch nicht verdient hat. Aber irgendwann lesen wir es ja doch ^_^

    Sehr schöne Rezi. Ich könnte auch mal wieder einen Krimi vertragen :)

    Liebe Grüße Sasija aus der Tardis <3

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    1. Hey meine Süße :)

      Ich muss dringend im nächsten Jahr an all die verschobenen Bücher ran ^^ vllt ein noch härteres Buchkaufverbot?!

      Der Krimi hätte dir sicher auch gefallen :) war nicht zuuuu grausam *hihi*

      Liebste Grüße in die Tardis :D

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  2. Klingt für mich trotzdem nach Klischee. Aber wenn du überzeugt bist, sollte ich mir das merken...

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