Freitag, 23. Oktober 2015

[Rezension] Die Blutschule

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/thriller/die-blutschule/id_5388736?etcc_med=B%C3%BChne&ver=BL&etcc_cu=onsite&etcc_cmp=Die%20Blutschule&etcc_var=Bastei%20L%C3%BCbbe%2FB%C3%BChne%2FOktober&etcc_plc=Startseite&ir_name=Bastei%20L%C3%BCbbe%2FStartseite


# Der Autor #
Der Berliner Autor hat als Gerichtsreporter gearbeitet, bevor er mit "Die Blutschule" seinen ersten Roman schrieb. Er lebt sehr zurückgezogen im Südwesten der Hauptstadt. Da er der digital vernetzten Welt kritisch gegenübersteht, findet man ihn weder auf Facebook noch Twitter.  
(Quelle: luebbe.de)


# von außen #

# Cover #
Die Schule auf diesem Cover verspricht dem Leser, dass er nicht mit Mathematik gequält wird oder im Deutschunterricht einschlafen könnte...

# Klappentext #
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ...


# von innen #

# erster Satz #
Na schön, dann beginne ich mal damit, den ganzen Irrsinn aufzuschreiben, so wie Dr. Frobes es mir empfohlen hat, obwohl ich bezweifle, dass es irgendeinen therapeutischen Nutzen haben wird, noch einmal dorthin zurückzukehren, wo die Angst wohnt, wenn auch nur gedanklich; zurück in das Baumhaus etwa oder das Klassenzimmer, ach herrje, das Klassenzimmer, verdammt.

# Inhalt #
Simon erzählt aus seiner Kindheit...Mit seinen Eltern und seinem Bruder Mark muss Simon von Berlin nach Brandenburg ziehen. Von der pulsierenden, nie schlafenden Großstadt, irgendwo ins Niemandsland, dort wo sich sogar Fuchs und Hase aufgrund der Entfernung nur selten treffen können. Nach einer geschäftlichen Pleite muss die Firma in das Elternhaus des Familienoberhauptes ziehen. In vielen Stunden hat er es für seine Familie hergerichtet und nun soll das Leben für die vier nochmal neu starten.
Schon bei der Ankunft treffen Simon und sein Bruder Mark eine Clique mit Jugendlichen in ihrem Alter. Allen voran die hübsche Sandy, die Simon schnell den Kopf verdreht. So lässt sich Simon auch gerne zu einem geheimen Treffen mit ihr überzeugen. Am Strand soll er sie treffen, Gedanken über eine Falle macht er sich nicht. Zu jung, zu naiv, zu unerfahren. Sein Bruder Mark verzieht sich rechtzeitig um Simon sein erstes Date nicht zu versauen und ist viel zu weit entfernt um mitzubekommen, dass sein Bruder kurz darauf von Sandys Freund verprügelt wird. Völlig neben der Spur und verletzt kann sich Simon zu seinem neuen Zuhause schleifen. Dort erwartet ihn ein Donnerwetter seiner Eltern: Wo ist Mark und was ist passiert? Bevor er sich eine Entschuldigung zurecht legen kann, kommt Mark: verletzt und völlig verstört, verliert er doch kein Wort über die Geschehnisse. Ein Täter ist trotzdem schnell gefunden: Stotter-Peter, ein vermeintlicher Pädophiler aus der Nachbarschaft!

# Zitat #
Würden Sie akzeptieren, dass ich Ihnen hier die Wahrheit erzähle, müssten Sie auch akzeptieren, dass es das Böse gibt und dass das Böse am Ende immer überlebt, wie eine Kakerlake nach dem Atomkrieg.

# mein Eindruck #
Willkommen im Patiententagebuch von Simon. Um seine Vergangenheit aufarbeiten zu können, soll Simon ein Patiententagebuch führen und wir dürfen einen Blick hinein werfen.
Doch sollte man sich darauf gefasst machen, dass die Kindheit von Simon alles andere als rosig war, auch wenn es zunächst anders erscheint.
Wie die meisten Leser sicherlich mittlerweile herausgefunden haben, versteckt sich hinter „Max Rohde“ kein anderer als der Meister des Thrills: Sebastian Fitzek. Doch wer mit „Die Blutschule“ einen typischen Fitzek erwartet, wird überrascht sein. Denn das Pseudonym ist keinesfalls wahllos entstanden, oder gar als Werbegag. Als Max Rohde schreibt Fitzek nicht nur einen „normalen“ Thriller. Vielmehr rutscht Rohde in den Horrorbereich und bringt eine Gewalt und Grausamkeit zu Papier, die es bei Fitzek selten oder sogar gar nicht gibt.
Doch konnte mich „Die Blutschule“ absolut überzeugen! Auf den wenigen Seiten (und das ist zeugt wieder von Können!) wurde eine Intensität und eine Spannung erzeugt, so dass ich froh war einfach einige Stunden im Zug sitzen zu können und das Buch nicht aus der Hand legen zu müssen. Es war in den 4 Stunden auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse eine großartige Unterhaltung und konnte mich kaum besser auf die Messe und damit auf die Freude am Lesen vorbereiten.


Kommentare:

  1. Huhu! :)

    Kommt sofort auf meine Wunschliste! *--*
    Von Fitzek habe ich bis jetzt nur 'Der Seelenbrecher' gelesen und das Buch war wirklich fantastisch! Gänsehaut pur! Zum Glück warten noch 'Noah' und 'Abgeschnitten' von Fitzek auf meinem SUB, ich muss die beiden Bücher unbedingt mal lesen. ;)

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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  2. Es liegt schon bereit Evil :D Bin sehr gespannt.
    Zur Blutschule beginnt heute eine Leserunde, bei der ich mich angemeldet hab. Dann fühle ich mich nicht ganz so alleine ^^ Hoff ich doch :D
    Sobald ich ausgelesen habe, komme ich dich noch mal hier besuchen ^_^

    Liebe Grüße Sasija <3

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  3. Soooo ich habe nun auch fertig :)
    Evil ich wollte mich gruseln. Ich wollte einen Horror lesen, aber sogar für mich als Weichei war das nicht der Fall. Bin ich nun enttäuscht? Nicht wirklich ^^ Mir hat die Story sehr gut gefallen. Zumal es für mich wie ein Jugendthriller zu lesen war. Ein bissl derbe für nen Jugendroman, aber anders hab ich es nicht empfunden. Ich möchte Simon... sogar noch am Ende und bin jetzt sehr auf das Joshua Profil gespannt. Ich hoffe das wird auch so gut ^^

    LG Sasija :*

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