Sonntag, 6. Dezember 2015

[Rezension] Die letzten Zombies - Anthologie

http://www.amazon.de/Die-letzten-Zombies-Maria-Engels-ebook/dp/B017DQCWBI/ref=pd_rhf_gw_p_img_1?ie=UTF8&refRID=1E0BYJEG7NMAH6C2ES21


# Die Herausgeberin #
Maria Engels wurde 1993 in Dresden geboren und studiert derzeit Germanistik an der TU Chemnitz. Seit frühester Kindheit nervt sie schon alle mit ihren Texten. Von ewigen "Und dann ... Und dann ... und dann..."-Reihungen löste sie sich aber glücklicherweise. Sie erzählt Geschichten und versucht den Leser auf eine Reise mitzunehmen, von der sie meist auch nicht weiß, wo sie hinführt. Somit sind beide Seiten am Ende überrascht und hoffentlich auch begeistert. Im Moment tobt sie sich im Bereich Fantasy aus und hat sich dort bereits häuslich eingerichtet.

# Die Autoren #

# Maria Engels #

# Piper Marou #
Piper Marou erzählt lieber Geschichten statt etwas über sich, ihre Geschichten sind düster und oftmals von der Realität inspiriert worden, wo es auch nicht nur Happy Ends gibt. Sie sieht die Dinge realistisch und lebt in keiner Traumwelt, obwohl sie manchmal sehr von ihren Geschichten beansprucht wird.

# David Michel Rohlmann #
David Michel Rohlmann, geboren 1989 in Rheine, ist das älteste von insgesamt drei Kindern. Er studiert derzeit Philosophie im Fach-Master, was sich zwar gelegentlich, jedoch nicht immer in seinen Werken niederschlägt. Die Geschichten aus seiner Feder müssen keine weltbewegenden Fragen wälzen, sollen aber immer unterhalten und die Phantasie anregen. Daher bevorzugt er meist das Fantasy-Genre in allen Varianten und Kombinationen.

# von außen #

# Cover #
Was passt wohl besser zu einer Anthologie rund um Zombies, als ein Zombie? ^^ Diese Zombie-Dame finde ich jedoch besonders gelungen. Der irre Blick, die Waffe in der Hand und die eigentliche Waffe zu einem schaurigen Grinsen verzogen!

# Kurzbeschreibung #
Wie sieht die Welt zwanzig Jahre nach dem Ausbruch der Seuche aus? Sind die Menschen zu den wahren Monstern geworden? Oder klammern sie sich noch immer an die Hoffnung auf Erlösung?

Vier ungewöhnliche Kurzgeschichten zeigen das Schicksal einiger Überlebender während der Zombie-Apokalypse.

# von innen #

# erster Satz #
Sophie stöhnte und wischte sich fahrig übers Gesicht.

# Inhalt #
In diesen vier – zum Teil- zusammenhängenden Kurzgeschichten geht es um unsere Welt, aber: 20 Jahre nach Ausbruch der Zombie-Apokalypse. Sehr eindrucksvoll wird beschrieben, wie der Mensch dennoch weiter versucht in dieser feindlichen Umgebung zu überleben: wie die letzten Reserven geplündert und dann gehortet werden, wie wichtig eine sichere Umgebung ist, die es jedoch eigentlich gar nicht mehr gibt. Ein täglicher Kampf gegen die Untoten um das eigene Überleben sichern zu können. Doch begleiten wir nicht nur die Menschen. Eine Geschichte gehört ganz den Zombies, denn ähnliche Probleme plagen auch diese Wesen. Die Menschen (und damit auch die Nahrung) werden immer schwerer zugänglich. Sie verstecken sich zu gut (immerhin haben sie schon 20 Jahre überlebt!) und nur noch selten gibt es ein Festmahl.

# Zitat #
Die Menschen hatten sich verbarrikadiert, nur einzelne wagten sich heraus, um Nahrungsmittel zu besorgen. Ihre wurden knapp – seine jedoch auch.

# mein Eindruck #
Kurzweilig – spannend – gruselig!
Die erste Geschichte ließ mich direkt sprachlos zurück (und hey, das passiert wirklich selten!)! Wow! Was für ein Anfang. Und so ging es auch weiter! Mein persönliches Highlight war die Geschichte von Piper Marou „Sehnsucht“. Endlich mal ein Blick in den Kopf eines Zombies (sicherlich schon etwas matschig, aber zum Glück hat er keinen Spiegel entdeckt...) und auch ein Blick auf die Probleme der Zombies im weiteren Verlauf der Apokalypse. Denn nicht nur die Menschen haben immer weniger zu essen, auch für die Zombies werden die immer vorsichtigeren Menschen langsam zu einem Problem. So war es mal ein spannender Perspektivwechsel.
Ein weiterer Pluspunkt: endlich mal kein Zombiebuch, welches kurz vor dem Ausbruch oder währenddessen spielt. Die Geschichten spielen 20 Jahre nach dem Ausbruch und als Leser empfängt einen „unsere Welt“, jedoch völlig zerstört, verlebt, ohne Infrastruktur. Man hat doch insgeheim die Hoffnung, dass die Zombies fix von unserem Militär erledigt werden. Doch diese Hoffnung kann man nach 20 Jahren sicher begraben...oder?
Neugierig geworden? Ihr steht auf Zombies, The Walking Dead und Kurzgeschichten? „Die letzten Zombies“: leckere Häppchen für den kleinen Zombiehunger zwischendurch!



(Quelle: Autoreninfo, Klappentext, Cover: amazon.de)

Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Hihi, das Buch klingt klasse - auch wenn mich das Cover jetzt ehrlich gesagt doch etwas abschreckt O.O Aber cool sieht es schon aus :)

    Ich hab heute einen TAG für dich dabei und würde mich freuen, wenn du mitmachst! http://blog4aleshanee.blogspot.de/2015/12/tag-winter-weihnacht.html

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Da hat sie mich schon wieder erwischt :D ich habs für die kommenden Tage eingeplant :D

      Liebste Grüße!
      Eva

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  2. Hallöle,

    Kam hier vorbei, weil ich bei Facebook gesehen habe, das Du "Eine Spur aus Frost und Blut" liest. Bin gespannt, was Du davon hältst. :-)
    Und neugierig auf die letzten Zombies. Ich glaube, ich gehe gleich mal einkaufen.
    Danke für den Tipp!

    Anja (anjas-insel.jimdo.com)

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    1. Hallo Anja,

      ich fand den Horror-Kurztrip zu Frau Holle richtig klasse! Spannend und auch von der Anzahl der Seiten perfekt gewählt! Die Rezension kommt wohl noch im Laufe der Woche :)
      Die Zombiegeschichten von den dreien sind toll! Es lohnt sich direkt die neue Zusammenfassung "Alle Zombies" zu kaufen. Darin sind "die Letzten Zombies", "Alle Zoombies" und "97,5 Zombies" enthalten.

      Liebe Grüße!
      Eva

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