Mittwoch, 3. Februar 2016

[Rezension] Final Cut - Veit Etzold

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/thriller/final-cut/id_3235191


# Der Autor #
Veit Etzold wurde 1973 in Bremen geboren. Schon früh interessierte er sich für Literatur unterschiedlicher Genres und schrieb bereits zu Schulzeiten seinen ersten Roman.
Nach seiner Ausbildung zum Offsetdrucker studierte er Anglistik und Medienwissenschaften in Oldenburg und London. 2005 promovierte er (Dr. phil.) in Medienwissenschaften zum Kinofilm Matrix über die Ambivalenz des Realen.
Zudem hängte er noch einen MBA an der IESE Business School in Barcelona, Madrid, Silicon Valley, New York  und Shanghai an. Im Anschluss war er in vielen internationalen Unternehmen als Berater tätig.
Veit Etzold kann sich noch genau daran erinnern, dass ihm die Idee „mal einen Thriller zu schreiben“ 2006 zwischen der Melancholie-Ausstellung in Berlin und dem Besuch des Kinofilms SAW II kam. Damit legte er auch sogleich los.
(weitere Infos gibt es direkt beim Verlag: www.luebbe.de)

# von außen #

# Cover #
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Solltet ihr in einer Buchhandlung einmal über die Taschenbuchausgabe stolpern, schaut sie euch genau an. Denn die Schnitte sind nicht nur Deko. Klasse gemacht!

# Klappentext #
Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell,
der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.


Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.

# von innen #

# erster Satz #
Nummer 12!

# Inhalt #
Gerade erst konnte Hauptkommissarin Clara Vidalis den berüchtigten Serienmörder „Werwolf“ fassen, doch das Böse schläft nicht. Sie erhält ein Video und dieses zeigt den Mord an einer jungen Frau. Die Botschaft, die die junge Frau vor ihrem Tod an Clara richtet, ist eindeutig: „Ich bin nicht die Erste – und ich bin nicht die Letzte.“. Und schon beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Unbekannten. Doch ist er immer einen Schritt voraus und spielt sein böses Spiel mit den Ermittlern. Ganz besonders scheint es ihm Clara angetan zu haben. Aus welchem Grund?

# Zitat #
Es war etwas Düsteres, Bösartiges, nicht Greifbares, das sich in ihr aufbaute und emporstieg wie eine von fauligen Gasen aufgeblähte Wasserleiche, die in einem verpesteten, stinkenden Tümpel langsam und gespenstisch nach oben schwebt.

# mein Eindruck #
Mein erstes Buch von Veit Etzold und wahrscheinlich, für mich, auch das letzte Buch. Irgendwie konnte es mich nicht packen, nicht begeistern. Ich mag sehr gerne ausführliche Ermittlungen, es darf sogar ein wenig genauer sein. Darf in Fachausdrücken ausarten, denn ich bilde mich gerne weiter, auch beim Lesen. Aber ich hasse Wiederholungen. Beispiel: Protagonist A spricht mit Protagonist B über eine Theorie. Danach gehen A und B zu Chef C und erzählen ihm auf weiteren drei Seiten genau das, was man schon auf den Seiten davor gelesen hat. Das war mir dann wirklich zu viel und auch irgendwie unnütz. Ich habe also nicht selten weiter geblättert oder nur noch den Text überflogen. Und das raubte mir schließlich den Nerv, nahm die Spannung und den Spaß. Zusätzlich hatte ich schon zu früh eine ziemlich genaue Ahnung wer der Mörder sein könnte und warum. Mir fehlte der absolute Überraschungsmoment. Was aber zu dem etwas lieblosen Ende passte; kurz und abrupt wurde ich um ein fulminantes Ende gebracht. Sehr schade. So komme ich auf gut gemeinte 3 von 5 Besen.



(Quelle: Autoreninfo, Klappentext, Cover: www.luebbe.de)

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