Mittwoch, 11. Mai 2016

[Rezension] Agarax - Der Hexenfluch - Leo Aldan

http://www.bookrix.de/_ebook-leo-aldan-agarax-der-hexenfluch/


# von außen #

Ich bin ein Fan! Dieses super einfache Cover: wenige Farben, wenig „chichi“ und ein „Hangman“, der mir selbst auch erst viel später aufgefallen ist. I like!
Neugierig? Wagen wir wieder einen Blick auf die Kurzinfo....(übrigens herrlich spoilerfrei! So mag ich das!)

Was wäre, wenn dein Großvater im Alter von 28 Jahren verstarb ...
Was wäre, wenn auch dein Vater mit 28 gestorben ist ...
Was wäre, wenn du selbst bald so alt würdest?
Aus Angst, dass es auch ihn erwischt, fährt Jeff in den Semesterferien zu seinem Geburtsort. In dem abgelegenen Kaff in den Bergen von West Virginia, wo der Aberglaube blüht, will er die Todesursachen seiner Ahnen erforschen. Dort trifft er die hübsche Nicole, die versucht, einen Stalker abzuschütteln und nach Hinweisen auf ihre kürzlich spurlos verschwundene Mutter sucht. Die anfänglich nostalgische Idylle wandelt sich zu einem Albtraum, als ein Mörder bestialisch zuschlägt. Zunächst vermutet man die Tat eines Irren, doch als Jeff tief in die Vergangenheit seiner Familie vordringt, stößt er auf ein grausiges Geheimnis ... und er ahnt nicht, welche längst vergessenen Mächte geweckt wurden ...

Agarax - Der Hexenfluch: mysteriös und spannend.


# von innen #

# erster Satz #
Das kleine Auto holperte über die Schotterpiste.

Jeffs 28ter Geburtstag naht mit großen Schritten und damit wächst Jeffs Angst um sein Leben. Denn kann es nur ein Zufall sein, dass sowohl sein Großvater als auch sein Vater mit 28 Jahren ums Leben kamen? Die Suche nach einer Lösung beginnt in Jeffs alter Heimat. Bei seiner Recherche findet er bald heraus, dass schon seit vielen Jahren keiner seiner männlichen Vorfahren das 28te Lebensjahr überlebt hat und somit kann Jeff den „Zufall“ endgültig ausschließen...Jeff bleiben noch 4 Monate.

# Zitat #
Camille hob ihre Pistole und zielte. „Soll ich ihm in den Hintern schießen?“ - „Lieber nicht“, antwortete Leslie Taylor. „Das macht schlechtes Karma.“

Wenn eine Hexe sich an Hexen heranpirscht...
Ja, spätestens mit dem Zusatz „Der Hexenfluch“ hatte der Autor, Leo Aldan, mich an der Angel. Aber auch der Klappentext bzw. die Kurzinfo machte mich neugierig.
Zum Einstieg mochte ich den lockeren Schreibstil, die frechen Sprüche (siehe Zitat ^^) und später konnte zusätzlich die Geschichte überzeugen. Lange war ich ahnungslos und gespannt wohin die Geschichte mich entführen würde. Begleitet wurde ich von einem heiß begehrten Junggesellen: Jeff. Sympathisch, erfrischend aber vor allem auf der Suche nach einem etwas längeren Leben. Dank Jeff blieb es zunächst bodenständig. Sagen? Mythen? So ein Quatsch! Aber dann wurde es fantastisch und sowohl Jeff als auch ich konnten uns dem Besonderen der Stadt „Pine Dale“ nicht mehr entziehen und endlich kamen auch meine Kolleginnen, die Hexen, an.
Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten, allerdings überschlugen sich zum Ende hin die Ereignisse und es wurde fast zu viel. Ich musste häufig zurück blättern, weil ich dachte, dass ich wohl eine Seite übersprungen habe. Da fehlten mir vielleicht ein / zwei Sätze mehr, damit es mich nicht alles so überrennt. Grad am Ende ist sowas natürlich sehr schade, aber es gibt trotzdem sehr gute 4 von 5 Punkte! 
 


(Quelle: Klappentext, Cover: www.bookrix.de)

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