Mittwoch, 15. Juni 2016

[Rezension] Ghostbound - C. M. Singer

http://www.amrun-verlag.de/produkt/ghostbound-taschenbuch/


# Die Reihe #
Ghostbound
Soulbound
Spellbound

# von außen #

Mit den Covern zu dieser Trilogie hat sich jemand besonders viel Mühe gemacht. Ungewöhnlich und so schön. Sie fallen auf, kommen aber ohne große Glittereffekte aus. Aber die Verbindung zum Buch, Inhalt finde ich in dem Cover nicht.

Der Klappentext, übliches Problem (aus meiner Sicht), er verrät wieder soooo viel! Viel zu viel. Also: lesen auf eigene Gefahr!

Elizabeth ist fassungslos. Daniel, der gutaussehende und charmante Polizist, den sie während ihrer Recherche über eine mysteriöse Mordserie in London kennengelernt hat, wurde vor ihren Augen getötet. Doch was wie das grausame Ende ihrer aufkeimenden Romanze wirkt, ist in Wahrheit erst der Anfang. Denn Daniel ist als Geist in dieser Welt gestrandet und Elizabeth die Einzige, die ihn wahrnehmen kann. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Mördern und kommen dabei einer mächtigen Bruderschaft auf die Spur, die alles daran setzt, ihr Geheimnis zu wahren und Neugierige von der Bildfläche verschwinden zu lassen.

# von innen #

# erster Satz #
Konnte sie bitte jemand daran erinnern, was sie hier tat?

Als Liz die beschauliche Stadt Oxford verließ um in London eine Karriere bei einer großen Zeitung zu starten, hat sie nicht damit gerechnet, dass sie bei einem unbeliebten Schmierenblatt, dem London Star, landen würde. Ihr Chefredakteur schickt sie los um eine Familie auszuquetschen, die soeben einen Sohn auf grausame Art verloren hat. Der junge Mann wurde ermordet und ist ein weiteres Opfer einer ungeklärten Mordserie an Jugendlichen. Als wäre ihr die Situation nicht eh schon unangenehm genug, wird sie an der Tür von den zwei ermittelnden Detektives aufgehalten.
Aber Liz weiß genau, ohne Infos braucht sie nicht in der Redaktion auftauchen, denn dann darf sie gleich ihren Schreibtisch räumen. Und Infos, auf halbwegs seriöse Art, wird sie nur bei den Detektives bekommen. So plant sie ein „zufälliges“ abendliches Treffen mit einem der Detektives, Daniel Mason, in einer Bar in Soho.
Das Ende dieser langen Nacht ist tragisch und stellt das ganze Leben von Liz auf den Kopf.

# Zitat #
Er hob eine Hand, als wollte er ihre Wange streicheln, verharrte aber und war im nächsten Moment verschwunden.

Ghostbound ist ein ungewöhnliches Buch und es vereint so viele verschiedene Genre in einem: Fantasytrilogie, Liebesgeschichte und ein Kriminalroman treffen sich auf diesen Seiten. Ohne einen Blick auf den Klappentext (zum Glück ^^) hab ich mich von der Geschichte überraschen lassen. Die Geschichte nimmt direkt zum Anfang eine unfassbare Wendung. Das Geschehene konnte ich erst gar nicht glauben, hab mehrmals umgeblättert, ob ich mich geirrt habe, und hab mich dann dem Schicksal gefügt. Und ja, es sollte so passieren! Denn dieses Ereignis war das zentrale Thema des Buches.
Im weiteren Verlauf nimmt die Ermittlung der Mordserie einen großen Platz ein und als Fan von Krimis war dies eine angenehme Überraschung für mich. Womit ich nicht so richtig warm wurde, das war die Liebesgeschichte. Vieles wiederholte sich im späteren Verlauf und ich war immer mal wieder geneigt ein, zwei Seiten zu überfliegen. Dadurch fehlte es für mich zwischenzeitlich an Spannung und es zog sich.
Entschädigt wurde ich durch das Ende – jetzt muss ich auf jeden Fall weiter lesen!



(Quelle: Klappentext, Cover: www.amrun-verlag.de)

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