Sonntag, 17. Juli 2016

[Rezension] Hubi oder aller Anfang ist unschuldig

https://www.amazon.de/Hubi-oder-aller-Anfang-unschuldig-ebook/dp/B01GLMENSA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1468759162&sr=8-1&keywords=hubi+oder+aller+anfang+ist+unschuldig


# von außen #

Das Cover soll sich noch in der Überarbeitung befinden (auf jeden Fall eine gute Entscheidung!), deshalb nur der Klappentext:

Hubi ist die Geschichte eines elf jährigen Jungen aus Odessa, der sich aus Trauer um seine verschwundenen Eltern in einer Wolke auflöst. Hubi findet seine neue Form zwar sehr ungewöhnlich, doch sie lässt ihn nicht abbringen von dem Wunsch seine Eltern finden zu wollen. So macht er sich auf die lange Reise nach Kuala Lumpur um seine Mutter, die im Bauch eines Wals lebt, zu finden, und anschließend sich auf die Suche nach dem Vater zu machen, der nach misslungener Schatzsuche auf einer Insel gestrandet ist.

Drei Matrosen begleiten Hubi auf seiner langen und nicht ungefährlichen Reise: Der Bärtige, der Bemalte und der Zierliche haben jedoch ihre eigenen Gründe um nach Kuala Lumpur zu gehen. Istar, die greise Wirtin der Pension, wo Hubis Mutter als Mädchen für alles gearbeitet hatte, heftet sich auf die Fersen der Matrosen, um den großen Magier Herrn von Z. zu finden, der sie vor Jahren in diese alte Gestallt verzaubert hatte.

Der große Magier Herr von Z. indes hat vor, die Weltherrschaft an sich zu reißen, indem er die Welt aus seinen Träumen heraus manipuliert und die Menschen machen lässt, was er will. Das ist eine sehr zeitaufwändige und langwierige Sache… Aber, wenn er die Rolle mit den magischen Zeichen in die Hände bekommen könnte, die vor langer Zeit im chinesischen Meer versunken ist, wäre die Welt schon längst seine….

Hubi ist ein Buch der Transformation. Alle machen sich auf die Suche nach dem, was ihnen fehlt und verändern dabei sich selbst.

# von innen #

# erster Satz #
Es war einmal ein kleiner Junge, der mit seiner Mutter und seinem Vater in der schönen Stadt Odessa lebte.

Der kleine Hubi muss gleich zwei schwere Schicksalsschläge verkraften. Zunächst macht sein Vater sich auf die Reise um einen Schatz zu bergen – und kommt nicht zurück. Und nachdem Hubi tapfer los ziehen wollte um ihn nach einem Jahr endlich zu finden, hat seine Mutter die Befürchtung, dass auch Hubi diese Reise nicht überlebt und in ihrem Kummer geht sie ins Wasser und kehrt nicht zurück. Doch Hubi ist wieder Zuhause und nun allein. In seiner Trauer weint er mehrere Tage hindurch und löst sich auf. Hubi wird eine Wolke.
Nun kann Hubi als Wolke seine Eltern suchen und mit Hilfe von Seemannsgarn verfolgt er nach und nach Geschichten, Legenden die seine Eltern betreffen könnten.
Soweit der Kern der Geschichte. Laut Information ist dies ein „Kinderbuch ab 8 Jahren“. Ich lese selten Kinderbücher, doch glaube ich nicht, dass jemand den Sinn dieses Buches wirklich erfassen könnte. Mein Hauptproblem waren in diesem Buch die unfassbar vielen Fehler. Zum Teil kam ich auf 8-10 Fehler pro Seite (!), kaum eine Seite war mal ohne einen Fehler. Einige Sätze ergaben keinen Sinn. Von Lesefluss konnte hier keine Rede sein und Spannung wurde im Keim erstickt. Auch glaube ich kaum, dass Kinder und Jugendliche sich in diesem Buch wieder finden würden. Man erfährt nur am Rande etwas über die Charaktere, sie bleiben gesichtslos und ohne Inhalt. Wegbegleiter der kleinen Wolke spielen keine feste Rolle, werden fast nahtlos ausgetauscht und bleiben nur am Rande. Aber auch Hubi bleibt ohne Substanz.
126 Seiten, die man nicht lesen muss, die keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Und eine dringende Bitte an die Autorin: Unbedingt auf Fehlersuche gehen und einen Profi an das Buch lassen.



(Quelle: Klappentext, Cover: www.amazon.de)

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