Samstag, 3. September 2016

[Rezension] Jenseits des Schattentores - B.T. & S. Hanika

http://www.fischerverlage.de/buch/jenseits_des_schattentores/9783737352468


# von außen #

Ist dieses Cover nicht einfach nur schön? Es hat mich so neugierig gemacht und ich betrachte es noch immer gerne! Das Buch bleibt im Regal :)

Klappentext:
Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!

# von innen #

# erster Satz #
Das ist das letzte Mal!“

Dieser letzte Streit mit ihrem Vater war zu viel. Er wollte sie wirklich zu ihrer ungeliebten Tante abschieben? Und das ganz ohne Begründung? Nein! Aurora packt ihre Sachen und sucht das Weite! In ihrer Heimatstadt Rom fühlt sich Aurora einfach Zuhause und sie kann sich nicht vorstellen dieses Zuhause, noch dazu ohne Grund, zu verlassen. Als sich kurz darauf über eine Wohnungsanzeige stolpert, freut sie sich über diesen Wink des Schicksals. Rom möchte also auch nicht, dass sie sich trennen! Als sie jedoch in der Wohnung ankommt und eine Leiche im Wohnzimmer liegen sieht, wird alles ein wenig komplizierter....
Das sieht auch die Göttin, Persephone, in ihrer Kugel. Sie beobachtet das junge Mädchen auf der Erde und kann kaum fassen wie sie von einem Problem zum nächsten – noch viel größeren – Problem kommt. Und auch wenn es nicht erlaubt ist sich in die Geschehnisse in der Welt einzumischen, versucht die Göttin alles um Aurora zu helfen.

# Zitat #
Was soll man dazu sagen? Dass abgetrennte Köpfe schon immer Probleme bereitet haben?

Das Leben wird ein wenig stressiger, wenn man in der potenziellen, neuen Wohnung plötzlich vor einer Leiche steht. Als Leser landet man gleich mitten im Geschehen und rennt mit Aurora durch Rom! Die Geschichte um Aurora, die Geheimnisse in Rom und die weitere Reise der jungen Frau waren spannend und amüsant. Auch wenn schon zu Beginn eine Leiche auftaucht, ist das Buch keineswegs schwermütig oder allzu brutal. Es ist eine spannende Reise durch Rom und eine Lektion in Mythologie und Geschichte! Es hat mich gut unterhalten.
Doch der Einstieg verlief ein wenig holprig. Die Perspektive ändert sich von der beobachtenden Persephone, zu der Göttin selbst in ihrem Turm. Zum Teil nur durch einen kurzen Absatz getrennt, überraschte mich immer wieder der Wechsel und ich musste umdenken. Eine klarere Trennung wäre in dem Fall einfach ein wenig schöner und würde die Verwirrung und dadurch die Störung im Lesefluss verhindern.
Leider änderte sich dies im gesamten Buch nicht und gerade zum Ende hin wurde es unübersichtlicher. Deshalb gibt es einen Punkt Abzug. (Wenn ihr aber vielleicht ein wenig aufmerksamer seid, könnte es euch gar nicht allzu sehr stören.)




(Quelle: Klappentext, Cover: www.fischerverlage.de)

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