Samstag, 4. März 2017

[Rezension] I am death - Der Totmacher - Chris Carter

 

# Die Reihe #
Robert Hunter Reihe
One Dead
Der Kruzifix Killer
Der Vollstrecker
Der Knochenbrecher
Totenkünstler
Die stille Bestie
I am death - Der Totmacher

# von außen #

Klappentext:
Denn ich bin der Tod...

Vor dem Los Angeles International Airport wird eine brutal zugerichtete Leiche gefunden. In ihrem Hals steckt ein Zettel mit einer Botschaft: Ich bin der Tod. Profiler Robert Hunter ist der Einzige, der den Täter finden kann. Bald fasst er einen Verdächtigen. Doch da taucht eine weitere Leiche auf. Hunter hat den Falschen. Und der Mörder hat gerade erst begonnen...

# von innen #

# erster Satz #
Tausend Dank, dass du so kurzfristig kommen konntest, Nicole“, sagte Audrey Bennett, als sie die Tür zu ihrem weißen zweigeschossigen Haus im Upper Laurel Canyon, einer wohlhabenden Wohngegend in den Hollywood Hills von Los Angeles, öffnete.

Grausame Morde gehören ja schon zum Tagesgeschäft von Hunter und Garcia, doch diese Mordserie toppt alles bisher gesehene. Die bestialische Grausamkeit ist kaum zu überbieten.
Schnell wird klar, dass es die Ermittler mit einem speziellen Mörder zu tun haben. Er ist beherrscht, kontrolliert und die einzigen Spuren und Hinweise gibt es nur, weil der Mörder es wollte. Es sind Schriftstücke mit der Signatur „Ich bin der Tod“.


# Zitat #
Sie wollten wissen, wer dieser Mörder ist, Sir?“ Sein Blick blieb kurz auf Captain Blake hängen, bevor er zu Chief Bracco zurückkehrte.
Dieser Mörder ist der perfekte Jäger.“

Dies ist nach „Der Totschläger“ der zweite Thriller von Chris Carter für mich. Schon nach den ersten Seiten wird klar: auch dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Ermittlern, hier hauptsächlich Hunter, dem Täter und seinen Opfern bevor..nun, das sollte klar sein. Besonders durch die Erzählungen der Geschichte der Opfer sind diese nicht einfach nur Opfer Nummer 2, sondern haben ein Gesicht, einen Namen und ein persönliches Schicksal. Man hat das Gefühl der Täter nimmt einem persönlich jemanden weg, den man auf irgendeine Art und Weise kannte und auch mochte.
Aber auch der Einblick in die faszinierende Gedankenwelt des ehemaligen „Wunderkindes“ des LAPD, Robert Hunter, macht die Thriller von Chris Carter zu etwas besonderen. Es sind die vielen spannenden Gedankengänge, die Ideen aber auch das Mitgefühl, welche Hunter, trotz seines Status als Genie, menschlich und angreifbar zeigen. Die eisige Gefühlskälte, die vielen Ermittlern und Genies nachgesagt wird, gibt es bei Hunter nicht. Hunter macht sich Gedanken und übernimmt Verantwortung.
I am death“ ist ein weiterer unfassbar fesselnder Teil der Robert-Hunter-Reihe und ich fange nun auch endlich an, die Reihe von Beginn an zu lesen um auch die Entwicklung der Charaktere richtig verfolgen zu können.
Volle Punktzahl und ein neuer Fan!


(Quelle: Klappentext, Cover: www.ullsteinbuchverlage.de)

Kommentare:

  1. Huhu, Asti,

    bin gerade auf deinen Blog gestolpert und habe mich mal als Leserin eingetragen - du hast es ja echt lauschig hier! Wenn du gerne Thriller liest, habe ich hier eine Buchempfehlung für dich:

    http://claudiasbuecherhoehle.blogspot.de/2017/02/buchvorstellung-blutiger-nebel-von.html

    Vielleicht ist es ja was ;)

    LG, Claudia :)

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  2. Huhu!

    Ich will eigentlich auch schon länger mal was von dem Autor lesen, bin aber immer unschlüssig, ob die Bücher nicht vielleicht zu Hardcore für mich sind. Ich lese unheimlich gerne Thriller, aber nicht, wenn die Gewalt zuuuuu detailliert ausgeschmückt wird. Aber ich glaube, da muss ich einfach mal über meinen Schatten springen und es ausprobieren.

    LG,
    Mikka

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  3. Ich bin ein großer Fan dieser Serie von Chris Carter. Okay, für zarte Gemüter ist sie nichts, aber für meinen Geschmack schafft es der Autor, mit jedem neuen Band das Spannungsniveau gleich hoch zu halten. Und gerade ist der neueste Band erschienen, auf den ich mich sehr freue.

    LG Gabi

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    1. Ja, Chris Carter hat mich absolut süchtig gemacht. Ich mag es ja ein wenig gruseliger als alles andere, und das schafft er perfekt!

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