Donnerstag, 18. Mai 2017

[Rezension] FAAR - Die Aschestadt - Christian Günther



# Die Reihe #
FAAR
Die Aschestadt: Das versinkende Königreich

# von außen #

Klappentext:
Ich werde erst ruhen, wenn das Blut auf dem Schwert das Blut eines Königs ist. - Schlachtruf der „Söhne der Schande“

Ein verlorener Kontinent,
der im Ozean zu versinken droht.
Ein uraltes Königreich,
dessen Bewohner das Meer und seine Kreaturen fürchten.
Eine düstere Stadt,
beherrscht von einer Bruderschaft, die ihre strengen Glaubensregeln brutal durchsetzt.

Ein Mörder geht in den Straßen von Alaris seinem blutigen Handwerk nach.
Der junge Kartograf Harmis, der unsterbliche Seelenkrieger Gor und Alix, die Frau ohne Erinnerung, jagen ihm hinterher. Steckt die Bruderschaft hinter den Morden? Oder die verhassten Meermenschen? Schon bald stellen sie fest, dass die wahnsinnigen Morde nur Teil eines viel größeren Plans sind. Das Schicksal der ganzen Stadt steht auf dem Spiel.

# von innen #

# erster Satz #
Der Himmel über der Küste hatte die Farbe von flüssigem Blei.

Hyron, Hauptmann der Söldnertruppe „Söhne der Schande“, erwacht in einem Käfig, der nur knapp über dem Meer hängt. Seit Tagen ist er hier knapp über dem Wasser gefangen, Wind, Wetter und vor allem der Flut ausgeliefert. Er hatte eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen, als er unerwartet aus seinem Gefängnis befreit wird. Befreit von jemanden der eigentlich sein Feind sein sollte. Als Syuk stellt er sich vor und sieht aus wie einer der Meermenschen, die Hyron in diese missliche Lage brachten. Doch Syuk beteuert, dass er keiner von „ihnen“ sei und auch er auf Rache sinnt. Nachdem Hyron und Syuk die verbliebenen Söldner aus seiner Truppe befreit haben, alle haben den todbringenden Angriff nicht überlebt, erzählt Syuk von seinen Beweggründen und Hyron entschließt sich, ihn – entgegen der Proteste einiger Söldner – als einen der Söhne aufzunehmen. Gemeinsam machen sich die Söhne der Schande auf den Weg in die Hauptstadt „Alaris“.
Den gleichen Weg hat auch Gor, ein Seelenkrieger, eingeschlagen. Nach einigen Wochen auf der Suche nach einem guten Freund, Cormar, kommt er unverrichteter Dinge wieder in Alaris an. Sein Freund bleibt verschwunden, aber Gor musste zurück kehren und sich um Harmis, den Ziehsohn Cormars, kümmern. Und dieser benötigt die Hilfe Gors mehr, als er zunächst ahnt… 
 

Ich bin ohne große Erwartungen an „Die Aschestadt“ heran gegangen. Ich wusste lediglich, dass es der erste Teil einer neuen Fantasyreihe ist (Klappentexte lasse ich gerne aus). Womit ich aber nicht gerechnet habe: Christian Günther und sein Werk hatten mich ab dem ersten Kapitel fest im Griff! Er hat eine fantastische Welt erschaffen und lässt die Leser für kurze Zeit ein Teil davon werden.
Es beginnt etwas verworren, viele Namen stürmen auf den Leser ein, aber schon nach kurzer Zeit blickt man gut durch und ist mit den Charakteren vertraut. Die Charaktere machen diesen Roman lebendig. Es gibt keine ganz klassischen Helden in glänzender Rüstung – man bekommt einen Haufen Söldner, einen gefürchteten Seelenkrieger und einen angehenden Kartographen. Und damit ein großes, spannendes Chaos. So unterschiedlich die Charaktere auch sind, am Ende hat man sie allesamt ins Herz geschlossen.
Die Aschestadt“ ist ein großartiger Abenteuerroman. Es gibt spannende Schwertkämpfe und magische Begegnungen. Freunde der klassischen Fantasyliteratur sollten sich Faar merken, die Geschichte um das „versinkende Königreich“ hat Potenzial und verspricht verdammt gute Unterhaltung!
Auf die Fortsetzung freue ich mich persönlich schon sehr!

Der erste Teil „Die Aschestadt“ der neuen Fantasysaga „Faar – das versinkende Königreich“ erreichte mich als kostenloses Rezensionsexemplar direkt vom Verlag. Vielen Dank an das Team des Amrûn Verlags!




(Quelle: Klappentext, Cover: www.amrun-verlag.de)

Kommentare:

  1. Huhu Eva,
    genau das gleiche Zitat habe ich mir auch ausgesucht :)
    Es trifft den Nagel auf den Kopf.
    Liebe Grüße
    Elena

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    1. Huhu Elena!

      Ja, das Zitat kam ganz von allein und ging dann nicht mehr weg ^^ Ich mag es sehr :)

      Ich bin auf deine Rezi am Wochenende gespannt :)

      Ganz liebe Grüße!
      Eva

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