Montag, 28. August 2017

[Rezension] Sieben Minuten nach Mitternacht - P. Ness, S. Dowd




# der erste Eindruck #

Der Buchclub „BakerStreetBookworms“ startete im August! (Neugierig? Hier gibt’s Infos!!) Ich habe mich im ersten Monat an „Sieben Minuten nach Mitternacht“ gewagt. Ich hatte bis dahin weder etwas von diesem Buch noch von der Verfilmung gehört und war gespannt was mich erwartet!

# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Das Monster tauchte kurz nach Mitternacht auf.

Nach der Krebserkrankung seiner Mutter, ist für Conor nichts mehr wie es mal war. Conors Vater lebt schon lange nicht mehr bei ihnen, zu seiner Großmutter hat Conor nicht das beste Verhältnis und so lebt er allein mit seiner Mutter und ihrer Krankheit. Die Krankheit seiner Mutter bestimmt das gemeinsame Leben. Täglich macht seine Mutter ihm Hoffnung, doch schwelt etwas in Conors Inneren. Er fühlt wie anders er nun behandelt wird, von seinen Lehrern, seinen Freunden, von allen. So sind die Schultage alles andere als einfach für ihn. Doch auch die erhoffte Erholung des Nachts bleibt aus. Ein wiederkehrender Albtraum belagert seinen Schlaf. Eines Nachts ist jedoch etwas anders. Ein neuer Albtraum weckt Conor. Die Eibe, die auf dem nahen Friedhof steht, erwacht zum Leben und spricht mit Conor. Dieser Albtraum ist anders als der vorherige, doch beunruhigt er ihn nicht so sehr. Bis er am nächsten Morgen unendlich viele Nadeln einer Eibe in seinem Zimmer findet…

# und wie war es? #
Ich gestehe! Dieses Buch war bisher völlig an mir vorbei gegangen. Doch ich freue mich, dass ich es über die BakerStreetBookworms, für mich entdecken konnte. Es ist kein typisches Buch aus dem Bereich „sicklit“. Conor und seine Albträume bestimmen dieses Buch und die Geschichte. Man spürt seine Hilflosigkeit, Taubheit. Die immer hochgehaltene Hoffnung seiner Mutter liegt direkt neben seiner inneren Trauer. Das ist nicht völlig neu, doch durch das Monster, die Eibe, erhält die Geschichte ein anderes Gesicht. Lange überlegt man, wie die Eibe in die Geschichte passt. Ist sie Freund, ist sie Feind?
Sieben Minuten nach Mitternacht“ hat mir gefallen, doch fehlte es mir an einigen Stellen an Emotionen. Erst zum Ende hin berührte mich das Buch zutiefst, zuvor kratzte es nur an der Oberfläche.
Ich komme daher auch nicht ganz zur vollen Punktzahl, empfehle das Buch aber gerne allen Lesern. Auf den Film bin ich jetzt sehr gespannt und hoffe, dass ich bald in dessen Genuss komme.



(Quelle: Klappentext, Cover: www.randomhouse.de)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen