Samstag, 30. September 2017

[Rezension] Zwischen Licht und Finsternis - Lucy Inglis




# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Okay, was habe wir also?“

Wenn Lilys Vater auf legalen Wegen nicht mehr weiter weiß, dann hilft Lily ihm. Als meisterliche Hackerin findet sie schnell die gesuchten Informationen ohne selbst eine Spur zu hinterlassen. Dieses Mal ist sie hinter einem gerissenen Passfälscher her. Ihre eigenen Ermittlungen führen sie eines Tages in eine abgelegene Gasse. Hier verschwindet der Fälscher immer von ihrem Radar. Doch trifft sie in der Gasse nicht auf den Gesuchten sondern auf einen Hund. Mit 2 Köpfen! Während Lily noch versucht das monströse Wesen zu begreifen, welches es einfach nicht geben sollte, taucht Rettung auf. Ein junger Mann kämpft mit dem Ungeheuer und rettet Lily in letzter Sekunde. Regan ist voller Geheimnisse und zieht Lily in eine völlig unbekannte Welt..

# und wie war es? #

Allzu lang musste auch dieses Buch ein Schattendasein in meinem Regal fristen. Nun kam es endlich aus der Finsternis ins Licht und auf meine Leseliste.
Der Angriff des monströsen Hundes ist weit zu Beginn des Buches und man wird sehr schnell und gnadenlos in die Geschichte geworfen. Was danach folgte war für mich zum Teil nur wenig nachzuvollziehen. Lily nimmt die Veränderung der bekannten Welt sehr gelassen hin – ein zweiköpfiger Hund ist scheinbar gar nicht so schlimm, wie unsereins denken mag. Auch das Geheimnis um Regan und seine Aktivitäten werden cool hingenommen und schnell akzeptiert. Das mag unerschrocken wirken, doch fehlte mir dort die ganz natürliche Skepsis. Es gibt halt keine Hunde mit zwei Köpfen, das würde ich nicht einfach so hinnehmen. Es wurde nicht hinterfragt oder angezweifelt. Begegnungen mit der fantastischen Welt wirkten fast „normal“. Nein, das gefiel mir leider gar nicht.
Die Geschichte an sich konnte mich mitreißen und besonders zum Ende hin wurde es unerträglich spannend, aber Lily ging mir weiterhin ordentlich auf die Nerven. Deshalb komme ich zu nur 3 von 5 Punkten.



(Quelle: Klappentext, Cover: www.carlsen.de)

Kommentare:

  1. Hey Eva,

    vielen Dank für deine Rezension.
    Ich kenne das Buch vom Sehen. Schade, dass dich die Protagonistin nicht so begeistern konnte und dir auf die Nerven ging. So etwas finde ich immer schlecht :/

    Liebe Grüße
    Charleen

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    1. Liebe Charleen!

      Ja, die liebe Lily ging mir einfach arg auf den Keks >.< Und vieles wurde dadurch unglaubwürdig.. :/

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