Samstag, 11. November 2017

[Rezension] Geister der Nacht - Andrew McGilmore



# der erste Eindruck #

Das Cover und der Klappentext machen neugierig. Ein schauriger Roman zu Halloween, besser geht es kaum!

# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Andrew saß an der Bar und nippte an seinem Bier.

Für Jolyns Geburtstag hat sich ihr guter Freund Luke etwas ganz besonderes ausgedacht. Gemeinsam mit drei weiteren Freunden besuchen sie ein altes Haus und die dort stattfindende Spuknacht. Schon vor dem Abflug kommen die ersten Zweifel, an einem amüsanten Abenteuer auf. Die Stimmung ist angespannt, Jolyn hatte sich ihren Geburtstag anders vorgestellt und auch der Rest der Gruppe ist alles anderes harmonisch. In Los Angeles angekommen, treffen sie auf die weiteren Teilnehmer der Spuknacht. Aufgeteilt auf zwei Gruppen beginnt das Abenteuer.
Eine angespannte Stimmung breitet sich schon nach kürzester Zeit aus. Viele Geschehnisse wirken gestellt und wenig glaubwürdig, fast wie ein schlechtes Schauspiel. Als jedoch zwei Gruppenmitglieder spurlos verschwinden und sogar die Führerin der Gruppe unruhig wird, kommen Jolyn Zweifel auf. Geht hier wirklich etwas Unerklärliches vor?

# und wie war es? #

Kurz vor Halloween war mir nach Grusel und Schreckmomente. Begeistert startete ich mit „Geister der Nacht“. Doch schon nach wenigen Seiten kam Ernüchterung auf. Noch bevor viel passieren konnte, gab es nur Streit und Zickereien in der Gruppe und die Gründe dafür konnte ich nicht einmal verstehen oder nachvollziehen. Es fühlte sich an wie „Streiten um des Streitens willen“. Also hoffte ich, dass sich zumindest bei der Spuknacht die passende Stimmung einstellen würde (immerhin wird hier ein Geburtstag gefeiert, da sollte man sich ja etwas zusammen reißen können). Doch es blieb wie schon zu Beginn des Buches. Trotz aller Geschehnisse, schienen die internen Probleme dieses Freundeskreises alles zu überschatten. Es wurde weiter gestritten und gezickt, wann immer sich die Möglichkeit ergab.
Die eigentliche Geschichte der Spuknacht und des ganzen Drumherums hat mich wirklich neugierig gemacht und ja, es gab immer wieder kleine Gruselmomente, die mich haben weiterlesen lassen. Allerdings wurden diese spannenden Abschnitte nach kurzer Zeit wieder durch eine unnötige Diskussion der Freunde ausgebremst.
Ich hatte mich sehr auf „Geister der Nacht“ gefreut, aber aufgrund der reichlich unsympathischen Protagonisten wurde meine Freude schnell getrübt. Mehr Atmosphäre, weniger Gezicke, dann hätte es wirklich Spaß machen können. So bleibt es bei 2 von 5 Punkten.

Dieses E-Book wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.



weitere Hexensprüche: Charleen's Traumbibliothek

(Quelle: Klappentext, Cover: www.edelelements.de)

Kommentare:

  1. Mich hat das Buch ebenso enttäuscht. Außerdem fand ich die Handlungen der Personen nicht logisch. Schade!

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hallo Nicole!

      Ja, ich habe mich oft gefragt was in den Köpfen vorgehen soll. Es war absolut nicht nachvollziehbar!

      Liebe Grüße!

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    2. Ich stimme die vollkommen zu. :(

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