Samstag, 23. Dezember 2017

[Rezension] Hundert minus einen Tag - Kim Leopold



# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Die Worte verschwimmen vor meinen Augen.

Das Weihnachtsfest hatte sich Alina anders vorgestellt. Jetzt steht sie allein mit ihrem Gepäck am Bahnhof und weiß nicht so recht was sie tun soll. Ihr Freund hat ihr soeben per SMS mitgeteilt, dass es aus ist. Den Weg zum ihm kann sich Alina also direkt sparen.
Allein, alleingelassen und verloren steht sie am Gleis, als ein junger Mann ihr ein Taschentuch reicht. Er ist auf dem Weg zum Flughafen um seine Familie in Amerika zu besuchen, sie hätten den gleichen Zug genommen, also wenn Alina noch gefahren wäre. Er reißt sie für wenige Momente aus ihrer Lethargie und mit seiner lockeren Art lenkt er sie sogar kurz von ihren trüben Gedanken ab.
Anders als Alina steigt er jedoch in den Zug und sie ist traurig, dass sie ihn nicht einmal nach seinem Namen gefragt hat. Frustriert wendet Alina sich ab um in ihre verlassene Wohnung zurück zu kehren um dieses Weihnachten ganz allein zu feiern.
Als sie jemanden ihren Namen rufen hört, sieht sie den jungen Amerikaner hinter sich her laufen. Er konnte sie nicht allein lassen. Cameron – Cam – möchte ihr an diesem Abend im verschneiten Münster die Zeit und den Trübsinn vertreiben.

 
# und wie war es? #

Kurz vor Weihnachten möchte ich euch eine kleine Weihnachtsgeschichte empfehlen.
Passend zur Weihnachtszeit hat Kim Leopold nun ihre Geschichte „Hundert minus einen Tag“ in ein neues Gewand gehüllt und neu veröffentlicht.
Kim Leopold konnte mich nun schon mit vielen ihrer Geschichten überzeugen und verzaubern. Aber „Hundert minus einen Tag“ wird nun einen festen Platz in meinem Herzen einnehmen. Diese romantische (Kurz-)Geschichte überzeugte mich mit Romantik, mit Herz, mit Humor, mit Wehmut also mit ganz viel Gefühl ohne kitschig zu sein. Diese kleine Episode im Leben der Protagonistin hat Kim Leopold mit so viel Leben gefüllt, dass ich eine ganz genaue Vorstellung von Alina vor Augen hatte. Und Cam? Ein Traumkandidat für den Titel „Bookboyfriend“.
Wenn euch – gerade jetzt – der Sinn nach einer weihnachtlichen Geschichte steht und ihr noch wenig Zeit habt, dann greift gerne in den wenigen ruhigen Momenten zu „Hundert minus einen Tag“ und lasst euch in weihnachtliche Stimmung bringen.
In diese Geschichte verliebte sich sogar mein innerer Grinch.



weitere Hexensprüche: 

(Quelle: Klappentext, Cover: www.kimleopold.de)

Kommentare:

  1. Hey!

    Ohh, du hast es auch gelesen!<3
    Dafür, dass die Geschichte doch recht kurz war, fand ich sie auch richtig toll und die Stimmung kam super rüber! Ich denke, Kim kann damit den einen oder anderen Grinch erwärmen. :-D
    LG
    Tilly

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey :D

      Ja, das musste ich einfach lesen! Und so ein kleiner Grinch lässt sich gern überzeugen <3

      Löschen