Mittwoch, 21. Juli 2021

[Well..Naja] Der Blutkünstler - Chris Meyer

 


# Die Reihe #

Tom Bachmann Serie

Der Blutkünstler


# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #

Töte sie,“

Grausame Morde erschüttern die Polizei in Deutschland. Von Bremen, über Hamburg, nach München werden immer wieder schrecklich entstellte und fast schon dargestellte Leichen gefunden. Der Mörden ist unbekannt, er hinterlässt nichts, außer ahungslose Ermittler. Nur einer scheint hier noch helfen zu können, Tom Bachmann ist wieder in Deutschland und soll mit seinen speziellen Fähigkeiten endlich den Mörder zur Strecke bringen. Tom Bachmann liest die Seelen der schlimmsten Verbrecher und der Blutkünstler passt genau in dieses Schema.


# und wie war es? #

Ja, vielleicht hätte ein Blick auf den Klappentext mich schon vorgewarnt und wahrscheinlich auch von einem Kauf abgehalten. Der Roman erinnert doch sehr an die Bestsellerreihe von Chris Carter rund um den Ermittler Robert Hunter. Irgendwie war es aber auch klar, dass es hier bald „ähnliche“ Reihen geben würde, deshalb habe ich mich trotzdem auf spannede Lesestunden gefreut. Leider blieben diese aus. Tom Bachmann ist ein eher unsympatischer Charakter, er hat eine recht barsche Art mit anderen umzugehen und zeigt keine Empathie. Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht gewinnen, sie bleiben blass und sind wohl bewusst so „einfach“ gehalten.

Auch wenn ich blutige Szenen kenne und auch keine Probleme damit habe, war es mir zum Teil zu extrem und zu „gewollt“. Ich finde es wichtig, dass die Spannung – der Thrill – auch ohne das Blut funktioniert. Wenn die Szenen eher Ekel als Spannung auslösen, bringt mir das nichts.

Alles in allem: schade. Ich hatte mich auf eine gute deutsche Ausgabe von Robert Hunter gefreut. Die folgenden Bände (ich vermute zumindest, dass da noch was kommt) werde ich nicht mehr lesen.



(Quelle: Klappentext, Cover: www.ullstein.de)


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